{"id":6538,"date":"2018-08-13T09:41:48","date_gmt":"2018-08-13T09:41:48","guid":{"rendered":"http:\/\/travelrecords.ch\/?page_id=6538"},"modified":"2018-10-08T16:08:37","modified_gmt":"2018-10-08T16:08:37","slug":"slovenia-18","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/travelrecords.ch\/?page_id=6538","title":{"rendered":"Slovenia &#8217;18"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>14. &#8211; 15. August 2018 &#8211; Vrhpolje<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Nach knapp sechs Stunden Fahrt durch Italien (Milano, Verona, Venedig) erreichten wir das herzige Dorf &#8222;Vrhpolje&#8220; (zwischen dem &#8222;v&#8220; und dem &#8222;r&#8220; ein umgekehrtes &#8222;e&#8220; betonen, ansonsten verrenkt man sich die Zunge). Unser erster Camping hatte nur Platz f\u00fcr 15 G\u00e4ste, die Besitzerin servierte uns als Welcome Drink ein Fl\u00e4schchen Wein und machte uns auf das Gem\u00fcse aufmerksam, welches aus dem eigenen Garten stammt und f\u00fcr alle G\u00e4ste zur Verf\u00fcgung steht. W\u00e4hrend des Kochens kamen wir mit einem Italiener ins Gespr\u00e4ch, mit dem wir den ganzen Abend verbrachten und \u00fcber Gott und die Welt sprachen. Vom Ort selbst sahen wir kaum etwas, aber es gab auch nicht viel zu sehen. Am n\u00e4chsten Tag wollten wir den Nationalpark &#8222;Skocjanske Jame&#8220; erkunden.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>15. August 2018 &#8211; Skocjanske Jame National Park<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Weg von Vrhpolje zum Skocjanske Jame Nationalpark f\u00fchrte uns \u00fcber pass\u00e4hnliche Strassen ins Gebirge, vorbei an Rebbergen und Mini-Siedlungen &#8211; wundersch\u00f6ne Stecke, mit etwas Kondition auch ideal f\u00fcr Fahrradbegiesterte. Der Skocjanske Jame ist ein Nationalpark im westlichen Teil Sloweniens und geh\u00f6rt mittlerweile zum UNESCO Weltnaturerbe. Speziell daran ist das unterirdische H\u00f6hlensystem, das vor allem wegen der H\u00f6hle &#8222;Skocjan&#8220;&nbsp;Ber\u00fchmtheit erlangte.&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Der Regionalpark schlie\u00dft eine typische und weltweit einzigartige Karstlandschaft ein, die an einem Ort eine F\u00fclle nat\u00fcrlicher Werte versammelt, ein reiches Naturerbe in Form von Karst- und anderen Erscheinungen und Besonderheiten. Er bildet zusammen mit dem Netzwerk von H\u00f6hlen, Einsturzdolinen und Naturdenkm\u00e4lern eine typische \u201eKarstarchitektur\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Quelle:&nbsp;http:\/\/www.park-skocjanske-jame.si\/de\/inhalt\/schutzgebiet\/naturerbe<\/em><\/p>\n<p>Durch diese Karstarchitektur der Natur marschierten wir eineinhalb Stunden und durchliefen somit den &#8222;educational trail&#8220; des Nationalparks. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es eindr\u00fccklich gewesen, die H\u00f6hlen von innen zu begutachten, nur hatten wir keine Lust in einer 30m langen Schlange anzustehen, noch 20 Euro f\u00fcr den Eintritt zu bezahlen. Zudem hatte es auf diesem Pfad dann auch praktisch keine Touristen, was unserer Stimmung zu Gute kam. Auf dem Wanderweg erf\u00e4hrt man Spannendes zu Flora sowie Fauna und den umliegenden D\u00f6rfchen. Unterwegs genossen wir unser erstes slowenisches Bier &#8222;Lasko&#8220;, das wie ein ziemlich gew\u00f6hnliches Lagerbier schmeckt. Wie in Slowenien \u00fcblich, warteten auch vor dem Ausgang des Parks ein Stand mit lokalen K\u00f6stlichkeiten (B\u00e4rlauchpesto, \u00d6le und Schnaps). Trauben- und Honiglik\u00f6r wurde uns vom gastfreundlichen und verkaufswilligen Standbetreuer angeboten.&nbsp;<\/p>\n<p>Wir entschlossen uns unsere Reise Richtung Adriak\u00fcste fortzusetzen, was sich im Nachhinein als nicht die beste Entscheidung erwies. Nach unserem ersten Campingplatz in &#8222;Vrhpolje&#8220;, der an Charme fast nicht zu \u00fcbertreffen war, fanden wir Campingpl\u00e4tze, in denen Wohnmobile, Zelte und alles dazwischen eng aneinander gereiht waren. Die Leute wurden durch den Massentourismus zunehmend unfreundlich, was uns sehr widerstrebte. Nach zwei Stunden Suche fanden wir schliesslich einen Campingplatz in &#8222;Strunjan&#8220;, mit dem wir uns abfinden konnten. Die bessere Wahl w\u00e4re wohl ein Waldweg abseits vom Tourismus gewesen. Der Sonnenuntergang am Meer wertete den Abend und den Platz dann aber deutlich auf.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Skocjanske Jame Nationalpark<\/strong><\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Strunjan<\/strong><\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>16.08.2018 \u2013 Koper<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Trotz des Menschenauflaufs an der K\u00fcste beschlossen wir, eines der K\u00fcstenst\u00e4dtchen zu besichtigen. \u00abKoper\u00bb schien uns wegen des am Morgen stattfinden Marktes ideal. F\u00fcr praktisch kein Geld kauften wir jede Menge Gem\u00fcse und frischen Fisch ein und besichtigten anschliessend das herzige St\u00e4dtchen, indem von den vielen Touristen auf den Campingpl\u00e4tzen kaum etwas zu sp\u00fcren war. H\u00f6hepunkt war die Aussicht des im 12. Jahrhundert und zwischen 1418 bis 1480 rekonstruierten Glockenturms, den wir nach 204 Treppen erreichten. Auch der Hafen von \u00abKoper\u00bb war ein Abstecher wert.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>16. \u2013 17.08.2018 \u2013 Ajdovscina und Idrija<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Einen netten und nicht so \u00fcberlaufenen Campingplatz fanden wir in \u00abAjdovscina\u00bb, welches in der N\u00e4he von Idrija, unserem eigentlichen Reiseziel, lag. Irdrija ist ein kleines St\u00e4dten, welches vor allem wegen des fr\u00fcheren Quecksilberabbaus bekannt wurde. Das gr\u00f6sste je in Europa gebaute Wasserrad mit einem Durchmesser von 13.6 Meter befindet sich dort. Das Wasserrad selbst konnten wir leider nicht besichtigen, da es sich hinter abgeschlossenen T\u00fcren befindet. Einen kleinen Eindruck wie das Quecksilber gewonnen und verarbeitet wurde, konnten wir trotzdem gewinnen. Zum Abschluss machten wir einen Abstecher an den Fluss \u00abIdrija\u00bb, der uns eine nette Abwechslung bot.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>17. \u2013 18.08.2018 Zgornje Duplje<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Campingplatz befand sich an einem sch\u00f6nen Fluss namens \u00abTrzic Bistrica\u00bb. Obwohl uns das Zielpublikum nicht sehr entsprach, verbrachten wir eine angenehme Nacht. Erstaunlich in Slowenien ist die Abfalltrennung, die sowohl in den St\u00e4dten verlangt, aber auch einfach umsetzbar ist, und auch auf den Campingpl\u00e4tzen strikt gehalten wird. So standen auf diesem Campingplatz acht verschiedene M\u00fclleimer zur Verf\u00fcgung.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>18. \u2013 19.08.2018 \u2013 Ljubljana<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Diese Stadt ist ein absolutes Bijou! Mit nur knapp 240&#8217;000 Einwohner wirkt sie sehr famili\u00e4r. Elektrobusse sowie Fahrr\u00e4der stehen den Stadtbesuchenden gratis zur Verf\u00fcgung und auch die Abfalltrennung wird hier einmal mehr grossgeschrieben. Nicht umsonst wurde Ljubljana 2016 zur \u00abgr\u00fcnsten Stadt Europas\u00bb gek\u00fcrt. Ein einladendes Restaurant nach dem anderen reiht sich der \u00abLubljanica\u00bb, wundersch\u00f6ne aus der Barrockzeit stammende und teils im Jugendstil erschaffene Geb\u00e4ude reihen sich aneinander. Das Leben pulsiert. Die Leute geniessen den Sommer mit Musik und Spazierg\u00e4ngen am Fluss. Wenn man keine Lust auf konventionelle Museen und Kunstgalerien hat, eignet sich das \u00abMuseum of Illusions\u00bb hervorragend und f\u00fcr ein alternatives Abendprogramm stehen die T\u00fcren des \u00abMetelkova\u00bb offen, welches der Reitschule in Bern sehr nahekommt.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>19. \u2013 20.08.2018 \u2013 Dolenjske Toplice<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Dieser Ort im S\u00fcdwesten besticht durch die abwechslungsreiche Natur. W\u00e4lder, Fl\u00fcsse und gr\u00fcne H\u00fcgel zeichnen das Landschaftsbild. Von Wanderungen bis Rifter Rafting kann hier alles gemacht werden. Wir haben uns f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Waldspaziergang entschieden. Der Campingplatz befand sich direkt an einem Fluss. Sehr empfehlenswert auch wegen dem netten Besitzer und der guten Infrastruktur.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>20. \u2013 21.08.2018 \u2013 Novo Mesto, Kozjanski NP<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In Novo Mesto wollten wir eigentlich auf den Gem\u00fcsemarkt, waren aber zeitlich zu knapp dran, weshalb wir uns leider mit einem normalen Einkaufsladen begn\u00fcgen mussten. Anstatt dessen fanden wir ein herziges Restaurant, in dem wir uns ein Bier g\u00f6nnten. Nach einem kurzen Stadtrundgang ging unsere Reise weiter Richtung Kozjanski Nationalpark, ein grosses mit W\u00e4ldern ges\u00e4umtes Gebiet. Wir suchten uns einen etwas abgeschiedenen Platz und \u00fcbernachteten in freier Natur.<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>21. &#8211; 22. August 2018 &#8211; Schloss Otocec, Pleterje Kloster, Camping<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Otocec ist das einzige Wasserschloss in ganz Slowenien. Gebaut wurde es im 13. Jahrhundert, wobei es bis ins 16. Jahrhundert immer wieder erweitert und ausgebaut wurde. Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde die k\u00fcnstliche Insel gebaut, indem ein Kanal rund um das Schloss gegraben wurde, durch den anschliessend der Fluss &#8222;Krka&#8220; seinen Weg bahnte. Die Parkanlage rund um das Schloss ist im englischen Stil angelegt.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch des Wasserschlosses besuchten wir das Kloster &#8222;Pleterje&#8220;, das mir eigentlich aufgrund des ber\u00fchmten Birnenschnaps, der dort verkauft wird, &nbsp;ins Auge gestochen war. Die Flaschen werden, wenn die Birnen noch ganz jung sind und die Gr\u00f6sse kleiner als der Durchmesser des Flaschenhalses ist, an die B\u00e4ume geh\u00e4ngt. Die Birnen wachsen somit in der Flasche. Nach der Ernte werden die Flaschen mit Williams aufgef\u00fcllt. Die Mauern des Klosters waren aber auch sonst eindr\u00fccklich, die M\u00f6nche h\u00f6rte man singen und die Umgebung war ebenfalls wundersch\u00f6n gr\u00fcn.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>22. &#8211; 24. August 2018 &#8211; Prebold, Zalec<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Einer der sicherlich sch\u00f6nsten Campingpl\u00e4tze befand sich in Prebold. Die Besitzerin war \u00e4usserst zuvorkommend, aufgestellt und freundlich. Der Platz wird t\u00e4glich vom B\u00e4cker mit frischem Brot beliefert und die sanit\u00e4ren Anlagen gl\u00e4nzen wie in einem f\u00fcnf Sterne Hotel. Aber nat\u00fcrlich machte nicht nur der Campingplatz den Ort zu etwas Besonderem. Im nebenan gelegen Dorf &#8222;Zalec&#8220; befindet sich der erste in Europa stehende Bierbrunnen. F\u00fcr acht Euro kauft man sich ein Glas, auf dem am Boden ein Chip befestigt ist. Sechs Mal \u00e0 ein Deziliter kann das Glas gef\u00fcllt werden. Zur Verf\u00fcgung stehen sechs verschiedene, aus Slowenien stammende Biersorten. Speziell, aber extrem fein war das gr\u00fcne Hopfenbier. Hopfenfelder pr\u00e4gen das Landschaftsbild &nbsp;und sind nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftszwei dieser Region.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><strong><span style=\"color: #808080;\">23. August 2018 &#8211; Ptuj und Umgebung<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wer nach Slowenien geht und dieses herzige St\u00e4dtchen nicht sieht, verpasst definitiv etwas. Wir verliebten uns beide ein bisschen in das \u00e4lteste St\u00e4dtchen Sloweniens, das durch seine alten Geb\u00e4ude, die Herzlichkeit der Leute und die alternativen, k\u00fcnstlerisch orientierten Lokale bezaubert. Wir kamen genau richtig, denn es fand das Poesie- und Weinfestival statt. Mitten im Zentrum und in diversen Bars gab es Vorlesungen von slowenischen und internationalen Schriftstellern sowie Weindegustationen. Auch die Region um Ptuj war eine der sch\u00f6nsten, die wir in Slowenien gesehen hatten. Unz\u00e4hlige Rebberge auf H\u00fcgeln mit wundersch\u00f6nen Aussichten liessen den Nachmittag nur so verstreichen.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>24. &#8211; 25. August 2018 &#8211; Jezersko<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Abschluss unserer Reise bildete das kleine Dort &#8222;Jezersko&#8220; ganz im Norden an der Grenze zu \u00d6sterreich. Da das Wetter umgeschlagen hatte, sahen wir von der Landschaft praktisch nichts, sondern verbrachten den Abend auf dem Campingplatz und genossen den letzten Abend unserer Ferien in einem faszinierenden und inspirierenden Slowenien!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6943 alignleft\" src=\"https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"251\" data-wp-pid=\"6943\" srcset=\"https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-300x225.jpg 300w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-768x577.jpg 768w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-676x508.jpg 676w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_E3446-800x601.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. &#8211; 15. 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