{"id":7569,"date":"2026-07-10T20:28:43","date_gmt":"2026-07-10T19:28:43","guid":{"rendered":"https:\/\/travelrecords.ch\/?page_id=7569"},"modified":"2026-08-05T13:34:09","modified_gmt":"2026-08-05T12:34:09","slug":"sweden-26","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/travelrecords.ch\/?page_id=7569","title":{"rendered":"Sweden `26"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hovmantorp &amp; Abreise <sup>(2.-5.8.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere zwei letzten N\u00e4chte, bevor wir Richtung Hafen in Trelleborg fahren mussten, verbrachten wir in einem kleinen Paradies in Hovmantorp. Ein einsamer Stellplatz direkt an einem Minisee vers\u00fcsste uns unseren Ferienabschluss. Eigentlich hatten wir f\u00fcr den letzten Tag noch andere Pl\u00e4ne, aber es gefiel uns dort so gut, dass wir uns entschlossen, zu bleiben. Noch einmal grillieren, noch einmal im See baden (und duschen), Gitarre spielen, lesen und die Sonne geniessen, mehr brauchten wir f\u00fcr einen gelungenen Abschluss nicht. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Dienstag mussten wir dann weiterziehen und wir \u00fcbernachteten knapp 20km vom Hafen entfernt an einem ruhigen Ort, bevor wir am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fch nach Trelleborg aufbrachen, um die F\u00e4hre um 11 Uhr zu erwischen. Dieses Mal lief alles reibungslos und wir verabschiedeten uns mit vielen sch\u00f6nen Erfahrungen und Erinnerungen von Schweden\u2026 <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fahrt Richtung S\u00fcden &amp; Store Mosse Nationalpark <sup>(31.7.-2.8)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da wir die F\u00e4hre aufgrund der H\u00f6he des Fahrzeuges umbuchen mussten, um rechtzeitig von \u00e5land auf dem Festland zur\u00fcck zu sein, kamen wir nun anstatt in Stockholm in Kapellsk\u00e4r an, das sich noch weiter n\u00f6rdlich befindet. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, die S\u00fcdostk\u00fcste von Schweden zu erkunden, zumal es bis dorthin noch einige Stunden zu fahren gab. Am Samstag taten wir denn auch nichts anderes. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Sonntag besuchten wir den Store Mosse Nationalpark, der f\u00fcr seine Tundra \u00e4hnlichen Landschaften und Moorgebiete bekannt ist. Wir w\u00e4hlten einen Wanderweg durch einen wundersch\u00f6nen Wald mit einem Heidelbeerteppich aus und genossen das Sammeln der kleinen und mittlerweile reifen Beeren sowie die Ruhe sehr. Das half, meine doch etwas gedr\u00fcckte Stimmung zu heben, denn bei Ankunft \u00fcbersah ich beim Parkieren leider einen Baum, weshalb nun unsere rechte Scheibe an der Hintert\u00fcr in tausend St\u00fccken ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber Materielles l\u00e4sst sich reparieren und so liessen wir uns nicht davon abhalten, unser n\u00e4chsten Ziel, ein kleines Paradies in Hovmantorp, anzusteuern, wo wir weitere zwei N\u00e4chte verbrachten.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c5land <sup>(25.-31.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In \u00e5land besuchten wir Freunde von Corinne, die dort ein Ferienhaus besitzen und jeweils den Sommer dort verbringen. Um halb vier Uhr morgens trafen wir in L\u00e5ngn\u00e4s ein und fuhren eine halbe Stunde durch die Dunkelheit, die wir bis dato zum ersten Mal erlebten, nach Gottby. Bei D\u00e4mmerung um halb f\u00fcnf Uhr morgens trafen wir ein. Die Insel hatte es mir auf den ersten Blick angetan. Unseren Campervan parkten wir direkt am Meer, genossen die Morgenstimmung, bevor wir nochmals einige Stunden schlafen gingen. Am n\u00e4chsten Morgen wurden wir herzlich von Karolin begr\u00fcsst, die uns in alles Wissenswerte einf\u00fchrte. Die n\u00e4chsten Tage verbrachten wir relativ ruhig mit vielen Gespr\u00e4chen, Lesen, Sauna, Kochen und viel Natur. Eine Dusche gibt es auf \u00e5land nicht bzw. Hat man das Vergn\u00fcgen, sich in der gr\u00f6ssten Dusche der Welt zu waschen, dem Meer. Ebenfalls zu Besuch war der Sohn des Paars sowie eine K\u00fcnstlerin, Izidora Lethe, die sich im kleinen Atelier von der Insel inspirieren liess. Mit ihr und dem Cousin von Tomi, dem das H\u00e4uschen geh\u00f6rt, gingen wir eines Abends vor dem Eindunkeln mit dem Fischerboot aufs Meer hinaus, um die Netze auszulegen. Ziel war, Eglis zu fangen, um sie am n\u00e4chsten Abend zu verspeisen. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren M\u00e5ns (Cousin) und ich erneut hinaus, um die Netze wieder reinzuholen. 29 Egli hatten sich darin verfangen, was einerseits etwas hart war anzusehen, andererseits auch eine grosse Genugtuung ausl\u00f6ste. Ich war einfach froh, dass die Fische schon tot waren und ich sie nicht selbst t\u00f6ten musste. Zur\u00fcck auf dem Eiland mussten die Fische nat\u00fcrlich weiterverarbeitet werden. M\u00e5ns zeigte uns das Filetieren mit p\u00e4dagogischem Geschick, sodass wir ein wunderbares Abendessen vorbereiten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein kleiner Abstecher kurz vor der Abreise f\u00fchrte uns zu Judy und ihrem T\u00f6pferladen sowie ins Designmuseum von \u00e5land, das Designerst\u00fccke (Pottery, Kleider, Schmuck etc.) von \u00e5landischen K\u00fcnstlern ausstellte. Das Museum begeisterte uns aber nur m\u00e4ssig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt verbrachten wir eine wundersch\u00f6ne Woche auf einer magischen Insel und wir waren etwas traurig, wieder losziehen zu m\u00fcssen, freuten uns aber auf die letzten Tage zu zweit in Schweden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Links: <br><a href=\"https:\/\/izidora-l.com\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/izidora-l.com\/\">https:\/\/izidora-l.com\/<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.steindruckerei-wolfensberger.ch\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.steindruckerei-wolfensberger.ch\/\">https:\/\/www.steindruckerei-wolfensberger.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stockholm <sup>(22.-25.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtzeitig auf Corinnes Geburtstag kamen wir bei nassem und kaltem Wetter am fr\u00fchen Nachmittag in Stockholm auf dem Camping an. Da das Wetter keineswegs einladend war, um die Stadt unsicher zu machen, richteten wir uns gem\u00fctlich auf dem Camping ein, bevor wir am Abend in einem Tapas-Fusion-Restaurant einkehrten. Eigentlich h\u00e4tten wir sehr gerne vorher die Stadtbibliothek besucht, die auch architektonisch spannend gewesen w\u00e4re und sich im gleichen Quartier (Vasastan) befunden h\u00e4tte, nur leider ist die wegen Renovationsarbeiten geschlossen. Das Essen war sehr sch\u00f6n pr\u00e4sentiert und super lecker. Wir haben den Abend sehr genossen und waren bereit f\u00fcr die Erkundungen dieser vielversprechenden Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die U-Bahn (Tunnelbanan) Station war nur unweit vom Camping entfernt. Die meisten Stationen sind k\u00fcnstlerisch gestaltet, was die Ankunft und Abreise immer wieder spannend macht. Wir fuhren zur Hauptstation (T-Centralen) und schlenderten durch die Altstadt von Stockholm (Gamlastan), wo uns fast der Schlag traf. Unz\u00e4hlige Tourismusl\u00e4den, alle mit dem gleichen Kram, vollgestopfte Gassen und Konsum so weit das Auge reicht. Nach so viel Natur und idyllischen St\u00e4dtchen waren wir masslos \u00fcberfordert, sodass wir schnurstracks weiterzogen und durch die Fj\u00e4llgatan mit wunderbarer Aussicht auf die Stadt zum Fotografiska Museum spazierten. Wir betrachteten mehrere Ausstellungen, wobei uns insbesondere die von Martin Parr gefiel. Mit einem elektrisch betriebenen Boot und einem (riesigen) Glas Weisswein in der Hand ging es zur\u00fcck in die Innenstadt, wo wir erneut ein wunderbares Abendessen geniessen durften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am zweiten Tag wollten wir den Stadtteil S\u00f6dermalm besichtigen, der uns dermassen gefallen hat, dass wir die Zeit v\u00f6llig vergessen und praktisch den ganzen Tag dort verbracht haben. Von herzigen Restaurants \u00fcber Secondhand- und Designl\u00e4den findet man dort alles, was das Herz begehrt. Schliesslich wollten wir Gamlastan doch nochmals eine Chance geben, nur w\u00e4hlten wir dieses Mal andere G\u00e4sschen und steuerten das \u201eStampen\u201c, ein popul\u00e4res Lokal mit Livemusik an. Es spielte ein DJ, der wenig Begeisterung in uns ausl\u00f6ste. Wir zogen weiter und fanden uns in einem kleinen Gew\u00f6lbekeller einer Bierhalle (\u00d6lhall) wieder, wo ein Jazz-\/Blues-Trio den Abend abrundete. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck auf dem Camping mussten wir packen und unsere Reise auf \u00e5land vorbereiten, die am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fch starten sollte. Zu Arbeitszeiten standen wir auf und fuhren Richtung Hafen, der sich direkt beim Fotografiskamuseum befand und wir somit bestens Bescheid wussten. Alles lief bestens, p\u00fcnktlich angekommen, Check-in gemacht. Der F\u00e4hremitarbeiter, der die Autos auf die F\u00e4hre liess, f\u00fchrte uns in eine andere Wartelinie und teilte uns (sehr unfreundlich) mit: \u201eYour car is too high, you need to go to the terminal and take the next ferry in the afternoon\u201c. Bitte was?? Ich bin ja sowieso keine Freundin von F\u00e4hren und nun standen wir etwas konsterniert da. Erneut wies uns der Mann weg. Es blieb uns nichts anderes \u00fcbrig, als den Terminal aufzusuchen, wo wir auf eine nette und hilfsbereite Frau am Schalter trafen, die unsere Reise auf den Abend umbuchte. Uns wurde also ein weiterer Tag in Stockholm geschenkt und wir nutzten ihn, um Skansen, ein grosses Freiluftmuseum und das \u00e4lteste der Welt, zu besuchen. Wir sahen uns den Teil mit der Handwerkskunst (z.B. Glasbl\u00e4serei), die sich im \u201eStadtteil\u201c befand, und die Bauart alter Siedlungen an. Danach ging\u2018s genug fr\u00fch zur\u00fcck zum F\u00e4hrehafen, um sicherzugehen, dass wir dieses Mal auf\u2018s Schiff gelassen werden. Ein \u201eSchiff\u201c ist zwar masslos untertrieben, das war eher ein Kreuzfahrtschiff mit allem Drum und Dran: Band, Minigolf, Dutyfree-Shop, Kinderparadies, Restaurants\u2026 Es war crazy. Wir nutzten die Gelegenheit f\u00fcr eine letzte Dusche in unserer Kabine, gingen mit Getr\u00e4nken auf\u2018s Deck und genossen die Fahrt durch die Stockholmer Sch\u00e4ren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Stunden sp\u00e4ter und mitten in der Nacht klingelte der Wecker. Wir mussten (als Einzige!) das riesige Schiff verlassen und waren endlich auf \u00e5land, Finnland angekommen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Naturcamping &amp; Uppsala <sup>(20.-22.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor es in die n\u00e4chste Stadt ging, verbrachten wir eine weitere Nacht direkt am Wasser mit Feuerstelle und viel Ruhe. Wir kamen fr\u00fch an, sodass wir uns einen Platz sichern konnten, denn danach suchten viele andere WoMos den Platz auf, was die Einheimischen nur m\u00e4ssig freuen d\u00fcrfte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag ging es immer noch bei mittleren Temperaturen in Richtung Uppsala. Wir fanden direkt einen Parkplatz, denn auch diese Stadt ist gepr\u00e4gt von Studierenden, die w\u00e4hrend der Sommerferien nicht zu sehen waren. Wir suchten ein nettes Caf\u00e9 zum Fr\u00fchst\u00fccken auf und machten uns anschliessend auf unsere Stadtentdeckungsreise: Dom, Universit\u00e4t, Linnaeus-Garten und Museum, Universit\u00e4tsbibliothek Carolina Rediviva. Der Dom gilt als gr\u00f6sste Kathedrale Skandinaviens und pr\u00e4gt mit seinen markanten T\u00fcrmen das Stadtbild. Sie dient als Ruhest\u00e4dte schwedischer K\u00f6nige wie Gustav Wasa. Die Universit\u00e4t wurde im Jahr 1477 gegr\u00fcndet und war die n\u00f6rdlichste Universit\u00e4t Europas. Sie wurde zwar restauriert und vergr\u00f6ssert, doch wurden die Grundelemente z.B. im Lesesaal belassen, sodass man einen guten Eindruck von der damaligen Universit\u00e4t erh\u00e4lt. Carl von Linn\u00e9 war ein ber\u00fchmter Botaniker, der in Uppsala einen Teil seines Lebens verbracht und in seiner Gartenanlage Pflanzen aus der ganzen Welt angebaut und studiert hatte. Ihm ist die Namensgebung vieler Pflanzen zu verdanken, die bis heute Anwendung findet. Die Universit\u00e4tsbibliothek ist die \u00e4lteste und gr\u00f6sste Universit\u00e4tsbibliothek  Schwedens und beherbergt die \u201eSilberbibel\u201c (\u201eCodex Argenteus\u201c), die aus dem 6. Jahrhundert stammt und die vier Evangelien in gotischer Sprache enth\u00e4lt. Es handelt sich um das umfangreichste erhaltene Zeugnis einer germanischen Sprache. Der Name leitet sich davon ab, dass der text mit Silber- und Goldtinte auf Pergament geschrieben wurde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Uppsala h\u00e4tte noch viel zu bieten gehabt und die Stadt hat uns ausserordentlich gut gefallen. Doch leider fehlte uns die Zeit, noch l\u00e4nger dort zu bleiben und so machten wir uns auf den Weg Richtung Stockholm, wo wir am n\u00e4chsten Tag ankommen sollten. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6rebro <sup>(19.-20.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6rebro ist die sechstgr\u00f6sste Stadt Schwedens und gilt als lebendige Universit\u00e4tsstadt. Von der Lebendigkeit haben wir allerdings nicht viel mitbekommen, da es zum Einen Sonntag war, als wir die Stadt besuchten, und zum anderen alle Studierenden die Stadt w\u00e4hrend der Ferienzeit verlassen haben. Viele Caf\u00e9s waren geschlossen und so mussten wir unser Fr\u00fchst\u00fcck \/ Mittagessen in einer \u201e\u00d6l-Halle\u201c (Bierhalle) zu uns nehmen. Das Bier war lecker, das Essen definitiv nur mittelm\u00e4ssig. Danach schlenderten wir durch die ganze Stadt und jagten den diversen Kunstwerken und Skulpturen nach, die sich alle zwei Jahre w\u00e4hrend der Kunstbiennale \u201eOpenArt\u201c in \u00d6rebro verteilen. Die Ausstellung hat uns sehr gut gefallen und regte zum Denken an, da das \u00fcbergeordnete Thema eine sich rasch wandelnde Welt und Gesellschaft sowie Nachhaltigkeit war. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Falun <sup>(18.-19.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am kommenden Morgen erwachten wir bei 14 Grad und Regen. Alles wurde bereits am Abend vorher eingepackt, sodass wir in warmen Kleidern gleich lostuckern konnten. Wir machten einen Mittagszwischenstopp in einem herzigen Caf\u00e9 im Wald, bevor wir uns die Kupfermine von Falun anschauten. Die Kupfermine war \u00fcber Jahrhunderte hinweg eines der bedeutendsten Bergwerke Europas und ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Der Kupferabbau trug massgeblich zum Aufstieg Schwedens zur europ\u00e4ischen Grossmacht bei. Im 17. Jahrhundert deckte die Mine rund zwei Drittel des europ\u00e4ischen Kupferbedarfs. Aus den Pigmenten der kupferarmen Erze entstand das typische Falunrot, die Farbe, die bis heute die Fassaden der schwedischen Holzh\u00e4user ziert. Die Farbe diente nicht nur zum Schutz der Fassaden, sondern war auch Symbol von Reichtum, da sie die Backsteinh\u00e4user anderer europ\u00e4ischen L\u00e4nder imitierte. Nach fast einem Jahrtausend ununterbrochener Nutzung wurde der kommerzielle Bergbau im Jahr 1992 eingestellt.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nacht verbrachten wir an ruhiger Lage in einem Naturschutzgebiet mit zwei anderen Bernern und hatten die M\u00f6glichkeit, uns und unser B\u00fcssli f\u00fcr die n\u00e4chsten Etappen zu versorgen. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Naturcamping <sup>(17.-18.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor das Wetter definitiv umschlagen sollte, wollten wir (oder vor allem ich) einmal in der Natur und ohne jegliche Infrastruktur und idealerweise auch Menschen \u00fcbernachten. Damit das gelingt, muss man relativ fr\u00fch den gew\u00fcnschten Platz erreichen, da diese \u00d6rtchen sehr beliebt sind und enorm viele Wohnmobile unterwegs sind, die genau das suchen. Am gew\u00fcnschten Ort angekommen, trafen wir auf ein schwedisches P\u00e4rchen, das sich eine Pause vom in der N\u00e4he stattfindenden Tanz- und Musikfest g\u00f6nnte. Sie verliessen bald daraufhin den Platz und \u00fcberliessen ihn uns freundlicherweise. Wir genossen den ruhigen Abend mit wunderbarem Ausblick mit einem Feuer, Gitarrespielen, Singen und guter Atmosph\u00e4re.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c5m\u00e5l &amp; V\u00e4rmlandsn\u00e4s Peninsula <sup>(16.-17.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am fr\u00fchen Morgen packten wir unsere Sachen und fuhren Richtung \u00c5m\u00e5l, einer kleinen Stadt am V\u00e4nernsee. Einigen mag der Name vielleicht aus dem Film \u201eFucking \u00c5m\u00e5l\u201e aus dem Jahr 1998 bekannt sein, welcher zwar nicht in \u00c5m\u00e5l selbst, sondern im Nahe gelegenen Trollh\u00e4ttan gedreht wurde. Im Film geht es um die Frage, was eine Jugendliche in einem abgelegenen schwedischen Dorf wie \u00c5m\u00e5l macht, welche Perspektiven sie hat und wie sie mit der Einsamkeit umgeht (jedenfalls ist das meine Erinnerung an den Film, den ich vor langer Zeit gesehen habe). Beim Besichtigen des St\u00e4dtchens konnte der Inhalt des Films umso besser nachvollzogen werden, denn da gibt es grunds\u00e4tzlich nichts. Fast leere Strassen, keine Restaurants, daf\u00fcr einen Einkaufsladen und daneben ein \u201eSystembolaget\u201c, in dem man Alkohol kaufen kann (was es dort wohl braucht), ein kleiner Park, ein herziger Strand und eine Kirche. Immerhin ein kleiner Handwerksladen konnten wir ausfindig machen, in dem sich Corinne eine Wollkappe (bei 30 Grad!) kaufte, die sie in wenigen Tagen noch gebrauchen w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_9_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Somit war der Ort schnell besichtigt und wir konnten weiterziehen auf die Halbinsel V\u00e4rmlandsn\u00e4s, wo wir auf einem kommune\u00e4hnlichen Campingplatz n\u00e4chtigten. Bezahlen darf man nichts, wenn, dann soll man helfen oder etwas mitbringen. Aber eigentlich sind einfach alle willkommen, die es gut zusammen haben m\u00f6chten. Wir nahmen das noch sch\u00f6ne und warme Wetter zum Anlass, an den See zu spazieren und das erste Mal (und wahrscheinlich auch das letzte Mal) im See zu baden. Danach hielten wir es nicht mehr lange aus, denn wir wurden von Bremsen in allen Gr\u00f6ssen und Farben attackiert, was den Aufenthalt etwas ungem\u00fctlich machte. Landschaftlich war es aber einmal mehr wundersch\u00f6n und wir freuten uns auf mehr!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_10_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Camping in der N\u00e4he von Gillbo <sup>(14.-16.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir nun schon viel gesehen hatten und oft weitergezogen sind, \u00fcberkam uns das Bed\u00fcrfnis nach Ruhe, lesen, chillen und einfach mal zu sein. Wir steuerten deshalb auf einen \u201eCampingplatz\u201c bei Sven und Michaela zu, die auf ihrem Grundst\u00fcck Platz f\u00fcr drei Fahrzeuge zur Verf\u00fcgung stellen. Der Ort war wundersch\u00f6n, neben uns ein Blumenfeld mit fast kitschiger Aussicht. Es war unheimlich ruhig und obwohl wir die Seenlandschaft rund um uns gerne erkundet h\u00e4tten, mussten wir einfach mal nichts tun, ausser die n\u00f6tigsten Dinge wie Kochen, Duschen, Handw\u00e4sche der Kleider etc. Die zwei Tage in dieser Oase haben uns richtig gut getan und halfen, zu entschleunigen und unsere weitere Reise zu planen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sm\u00f6gen &amp; Tanumshede <sup>(13.-14.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Pferdefarm ging es wieder zwei Stunden zur\u00fcck an die Westk\u00fcste, an der wir das schmucke D\u00f6rfchen \u201eSm\u00f6gen\u201c besuchten, das zum St. Tropez von Schweden verkommen zu sein scheint. Man kann verstehen, dass dieser Ort so touristisch geworden ist, wie er heute ist, was die Parkplatzsuche fast unm\u00f6glich machte und auch die Freundlichkeit der Leute zu beeinflussen scheint. Der Ort ist wundersch\u00f6n in einer Sch\u00e4renlandschaft gelegen und verf\u00fcgt \u00fcber einen Jachthafen mit einer Holzpromenade (Smogenbryggan) mit zahlreichen malerischen Gesch\u00e4ften und Einkehrm\u00f6glichkeiten. Wir genossen unser Mittagessen, spazierten der Promenade entlang und entschlossen uns schliesslich, die Touristenregion nun definitiv zu verlassen und ruhigere Gefilde aufzusuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir ins Landesinnere stachen, besuchten wir aber noch Tanumshede, in dessen n\u00e4heren Umgegung mehrere Stellen mit Felszeichnungen vorzufinden sind, die zum UNESCO-Weltkulturerbe geh\u00f6ren. Entstanden sind sie w\u00e4hrend der Bronzezeit ca. 2000 &#8211; 500 Jahre BC. Die Zeichnungen liessen sich \u00fcber einen erneut wundersch\u00f6nen Wanderweg erkunden, was den Tag sehr sch\u00f6n abrundete und den Trubel von Sm\u00f6gen vergessen liess. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Schlafplatz fanden wir bei Ida, die drei Stellpl\u00e4tze neben ihrem Haus anbietet, die wundersch\u00f6n gelegen sind. Einen gem\u00fctlichen und ruhigen Abend und insbesondere Nacht durften wir dort verbringen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hindens Rev Nature Reserve <sup>(12.7.-13.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Sonntag machten wir einen l\u00e4ngeren Abstecher an die S\u00fcdk\u00fcste des gr\u00f6ssten Sees in Schweden, des V\u00e4nernsees, wo wir auf einer f\u00fcnf Kilometer langen Landzunge in den See hineinliefen. Der Wanderweg durch die Wald- und Heidelandschaft war wundersch\u00f6n, die Landzunge wurde immer schm\u00e4ler, bis wir schliesslich gef\u00fchlt mitten im See standen, wo sich die beiden Seeseiten, die unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnten, trafen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nacht verbrachten wir auf einer Pferdefarm, die wundersch\u00f6n gelegen und f\u00fcr unser Auge typisch schwedisch war. Wie wir es bis anhin gewohnt waren, waren auch diese Sanit\u00e4ranlagen \u00e4usserst sauber, sodass man sogar die Schuhe ausziehen musste, bevor man den Raum betrat (man kann es auch \u00fcbertreiben ;-)). Nicht nur die Sanit\u00e4ranlagen sind in Schweden gepflegt, auch jeder Garten, jeder Rasen ist perfekt, sodass man manchmal das Gef\u00fchl hat, in England zu sein. Alles ist minuti\u00f6s angeschrieben und markiert, es gibt viele Verbots- und Hinweisschilder, die erkl\u00e4ren, wie man sich richtig zu verhalten hat. Wer (wie ich und wir) auf Reisen gerne auch mal das Chaos sucht, dem ist es in Schweden wohl ein bisschen zu perfekt. Immerhin das Lieblingsgadget der Schweden konnten wir ausmachen: Es m\u00fcssen die selbstm\u00e4henden Rasenm\u00e4her sein ;-).<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_13_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pilane &amp; Sk\u00e4rhamn <sup>(11.-12.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irgendwie hatten wir immer noch das Gef\u00fchl, nicht wirklich vorw\u00e4rts gekommen zu sein und haben uns lange \u00fcberlegt, ob wir G\u00f6theborg besuchen sollten. Da wir aber eher das Bed\u00fcrfnis nach Natur als nach St\u00e4dten hatten, entschlossen wir uns, G\u00f6theborg nicht zu besuchen und stattdessen weiter in den Norden zu ziehen. Wir liessen auch die vom Reisef\u00fchrer empfohlenen Inseln links von der Stadt aus, um den Touristenstr\u00f6men etwas auszuweichen und besuchten die etwas n\u00f6rdlicher gelegene Insel Tj\u00f6rn, auf der wir in Pilane einem Kunst- und Kulturpfad folgten, der uns sehr gefiel. Verschiedene Skulpturen des K\u00fcnstlers Tony Cragg sowie diverser anderer K\u00fcnstler*innen waren in einem sch\u00f6nen Naturgebiet aufgestellt und liessen sich auf einer gut st\u00fcndigen \u201eWanderung\u201c erkundigen. Vor allem beeindruckt hat uns \u201eAnna\u201c, der weisse Kopf des katalanischen K\u00fcnstlers Jaume Plensa. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach besuchten wir das kleine und herzige Fischerdorf \u201eSk\u00e4rhamn\u201c auf der selben Insel, g\u00f6nnten uns ein ultra leckeres Crevetten-Sandwich und danach eine viel weniger leckere Galc\u00e9. Wir dachten, wir m\u00fcssten es den Schweden gleichtun, die man st\u00e4ndig mit einem Eis irgendwo sitzen und herumlaufen sieht &#8211; auch bei kalten Temperaturen. Letztere wurden zunehmend angenehm und auch wir konnten die Sommerkleider hervor nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir verbrachten erneut relativ viel Zeit damit, eine Schlafm\u00f6glichkeit zu suchen, denn die Hochsaison resp. Campingsaison in Schweden ist in vollem Gange, die Campingpl\u00e4tze sind riesig und komplett \u00fcberladen, sodass sie weniger Charme kaum haben k\u00f6nnten und zumindest mich keineswegs reizen, und die sch\u00f6nen Naturpl\u00e4tze sind oft schon besetzt, zumal es in dieser Region nicht sehr viele davon gibt. Schliesslich haben wir aber einen abgelegenen Platz bei einem verlassenen Bauernhof gefunden, wo wir n\u00e4chtigen konnten. Es war herrlich ruhig und wir verbrachten da die erste wirklich erholsame Nacht. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_14_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nature Reserve Hag\u00f6n &amp; Camping <sup>(9.7.-11.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Uns zog es immer wie mehr gegen Norden, da uns der S\u00fcden fast zu bev\u00f6lkert war und wir vorw\u00e4rts kommen wollten. Auf halber Strecke zwischen M\u00f6lle und G\u00f6theborg legten wir einen Zwischenstopp im Naturreservat Hag\u00f6n ein, das eine Heide- und D\u00fcnenlandschaft direkt am Meer war. Wir spazierten gem\u00fctlich dem Meer entlang, fanden uns pl\u00f6tzlich im FKK-Gebiet wieder und \u00fcberlegten uns noch kurz, ob wir die Kleider ablegen und uns ins Meer st\u00fcrzen wollten. F\u00fcr unser Empfinden waren aber die Temperaturen definitiv nicht f\u00fcrs Baden gemacht (immer noch lang\u00e4rmlig unterwegs) und vor allem der Wind half nicht, die Badelust zu entwickeln. Wir entschlossen uns f\u00fcr ein kurzes Picknick und spazierten weiter durch die D\u00fcnelandschaft, bevor wir einen Halt auf einem Camping in der N\u00e4he von Varberg machten. Da es f\u00fcr einmal ein etwas kleinerer und gem\u00fctlicher Campingplatz war und wir eine Pause brauchten, blieben wir da zwei N\u00e4chte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_15_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6lle &amp; Bj\u00e4renkusten Nature Reserve <sup>(8.-9.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir Magnus und Linda hinter uns lassen konnten, brauchte wir noch ihre Hilfe. Die Batterie des Campers erhitzte sich \u00fcber Nacht so stark, dass wir am Morgen einen unangenehmen Geruch vorfanden. Nach kurzen Recherchen war uns schnell klar, dass wir diese wohl ersetzen mussten. Magnus war unheimlich hilfsbereit und rief bei mehreren Garagen an, die aber alle ausgebucht bzw. Kurz vor den Ferien standen. Schliesslich klappte es doch und wir fuhren zu einem Fachh\u00e4ndler, der uns eine (sehr teure &#8211; also Schweizerpreise) Batterie verkaufte. Das Gesch\u00e4ft gegen\u00fcber baute sie uns schliesslich (gratis und franko) ein und wir konnten im Nu wieder weiterfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir machten uns auf den Weg nach M\u00f6lle, ein altes Fischerdorf, jetzt eher Badeorte und Keramikstadt. Ein kurzer Halt machten wir in einem idyllischen Restaurant mit Garten und Keramikladen, bevor wir den kleinen Hafen erkundeten. Wenig begeistert (da mittlerweile eher Bade- und Touristenort) machten wir uns weiter auf den Weg in ein Naturreservat, bekannt f\u00fcr seine r\u00f6tlich gef\u00e4rbten Felsen an der K\u00fcste. Ein wundersch\u00f6ner Weg bzw. Abstieg f\u00fchrte uns durch Heidelandschaften an die K\u00fcste, an der wir einen Moment innehalten und die Natur geniessen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Abend und die Nacht verbrachten wir auf einem wundersch\u00f6nen Stellplatz direkt an Meer, wo es zwar relativ viele Camper hatte und trotzdem schien sich niemand an den anderen zu st\u00f6ren. Das ist auffallend hier: die Leute sind sehr respektvoll, ruhesuchend und friedlich. Nach einem wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang verbrachten wir eine ruhige Nacht\u2026<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_16_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Malm\u00f6 und Lund<sup>  (7.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir trotzten dem garstigen Wetter und erkundeten die Stadt Malm\u00f6. Es ging am \u201eMalm\u00f6hus\u201c vorbei, einer Burg aus dem 16ten Jahrhundert, die in der Zwischenzeit sowohl als Residenz f\u00fcr d\u00e4nische K\u00f6nige als auch als Gef\u00e4ngnis fungierte. Der Hunger f\u00fchrte uns aber daran vorbei, direkt in ein sehr nettes Caf\u00e9 \u201eNoir\u201c, in dem wir wunderbar fr\u00fchst\u00fcckten. Die drittgr\u00f6sste Stadt Schwedens hat einen Kleinstadtcharakter mit gem\u00fctlichen Pl\u00e4tzen, L\u00e4den und sch\u00f6nen Backsteinh\u00e4usern. Der ber\u00fchmte \u201eTurning Torso\u201c, ein neo-futuristischer Wolkenkratzer mit 190m H\u00f6he sahen wir nur von Weitem, war aber trotzdem eindr\u00fccklich. Mir war es aber vor allem wichtig, \u201ethe knotted gun\u201c zu sehen, die eigentlich in New York steht. In Malm\u00f6 ist sie im Miniaturformat zu sehen, so klein, dass wir fast daran vorbeigelaufen w\u00e4ren. In Zeiten des Krieges scheint mir dieses Symbol doch ausgesprochen wichtig!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_17_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da wir noch gen\u00fcgend Zeit hatten und die Distanzen bis anhin klein waren, erkundeten wir noch die kleine Stadt Lund. Vom Parkplatz aus ging es durch einen sch\u00f6nen und grossz\u00fcgigen Stadtpark (das haben sie im Norden wirklich im Griff, die sch\u00f6nen Parks in den St\u00e4dten!) Richtung Altstadt und Kirche, vor der eine Ausstellung, genannt \u201ewe have a dream\u201c, vorzufinden war. Sowohl die Kirche an sich mit ihren verborgenen Gr\u00e4bern sowie die Ausstellung waren gelungen und haben uns sehr gefallen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschliessend suchten wir uns einen ruhigen Stellplatz ein bisschen abseits und wurden bei Magnus &amp; Linda f\u00fcndig, die einige Parkpl\u00e4tze vor \u201eihrer Farm\u201c anboten. Den Abend konnten wir aber leider erneut nur drinnen verbringen, denn obwohl der Regen endlich aufgeh\u00f6rt hatte, bliess ein heftiger Wind mit 40km\/h, der ein draussen sein bei Temperaturen immer noch unter 20 Grad verunm\u00f6glichte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_18_placeholder\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ankunft in Trelleborg \/ Falsterbo <sup>(6.-7.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem ersten Temperatur- und Wetterschock (16 Grad und regnerisch) suchten wir uns erstmals eine B\u00e4ckerei, wo wir etwas fr\u00fchst\u00fccken konnten. In \u201eAnna\u2018s Bageri\u201c wurden wir schnell f\u00fcndig und nett auf Schwedisch begr\u00fcsst. Unser erster Halt sollte auf Falterbo sein, ein Natur- und Vogelgebiet in der N\u00e4he des Hafens. Wir waren aber so durch, dass wir zuerst noch einmal ein paar Stunden schlafen gingen. Aufgewacht war das Wetter noch schlechter, also schlenderten wir ein wenig durch den kleinen Ort mit Hafen und ein paar Restaurants, g\u00f6nnten uns ein Mittagessen und staunten ab den Schwed*innen, die mit kurzen Hosen und Glac\u00e9 essend die Zeit genossen. Mir war es eher nach einer warmen Suppe, aber dieses Bed\u00fcrfnis blieb unerf\u00fcllt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir machten einen ersten Einkauf, beim dem wir uns die erste saftige Parkbusse einholten (rund 110 Euro!), da wir vor der Bibliothek (auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt gab es keine Pl\u00e4tze mehr) und auf einem Parkplatz f\u00fcr Elektroautos (was wir wirklich nicht gesehen hatten) parkten. Danach gingen wir zur\u00fcck zum Van, um in den Reisef\u00fchrern zu bl\u00e4ttern, erstmal anzukommen und zu realisieren, wo wir sind. Wir entschlossen uns, die Erkundung Falsterbos wegen des Wetters auszulassen und am n\u00e4chsten Tag weiter nach Malm\u00f6 zu ziehen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_19_placeholder\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anreise &#8211; Einmal quer durch Deutschland<sup> (4.-6.7.)<\/sup><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Samstagmittag ging es nach den letzten Vorbereitungen los Richtung Deutschland. Tats\u00e4chlich hatte ich etwas Respekt vom Fahren mit unbegrenzter Geschwindigkeit bzw. Vor den anderen, die das tun, was sich dann in den ersten Stunden auch als herausfordernd herausstellte, schliesslich aber ganz gut ging. Einen ersten Zwischenhalt machten wir nach einigen Fahrstunden unterhalb von Darmstadt auf einem netten Camping im Gr\u00fcnen. Am n\u00e4chsten Morgen f\u00fchrte uns der Weg nach Travem\u00fcnde, wo unsere F\u00e4hre am Abend fuhr. F\u00fcr ein kurzes Nachtesssen in der N\u00e4he vom Hafen blieb noch Zeit. Danach ging es Richtung un\u00fcbersichtlicher Hafen. Diese F\u00e4hren machen mich immer etwas nerv\u00f6s, aber im Gegensatz zu Italien gab es nun zus\u00e4tzlich keine Menschen, die man h\u00e4tte fragen k\u00f6nnen, ob man denn am richtigen Ort ist. Einzige angeschrieben war die F\u00e4hregesellschaft, aber da von Travem\u00fcnde F\u00e4hren nach Finnland und diverse Orte in Schweden ablegen, wussten wir eigentlich bis zum Schluss nicht ganz sicher, ob wir denn nun auf der richtigen F\u00e4hre angekommen sind. Alles wurde \u00fcber Maschinen und Apps abgewickelt, was nur ein Vorgeschmack auf Schweden sein sollte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcberfahrt ging problemlos. Am Morgen wurden wir \u00fcber die Lautsprecher mit dem Song \u201eHere comes the sun\u201c geweckt, was einen guten Start in den neuen Tag war. Good morning Sweden! &#8211; auch wenn die Sonne weit und breit nicht zu sehen war\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7572\" srcset=\"https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-300x225.jpeg 300w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-768x576.jpeg 768w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/travelrecords.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_6712-676x507.jpeg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hovmantorp &amp; Abreise (2.-5.8.) 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